Refraktive Chirurgie

Korrektur von Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit und Hornhautverkrümmung

Es gibt heute verschiedene operative Verfahren zur Korrektur von Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit und Hornhautverkrümmung. Diese Operationen werden als Refraktive Chirurgie bezeichnet. Am bekanntesten ist die LASIK Methode, bei der Fehlsichtigkeit mithilfe von Lasern behandelt wird.  Mehr darüber lesen Sie hier. Darüber hinaus gibt es jedoch auch noch andere operative Verfahren, die wir im Ocura Augenzentrum durchführen und mit denen man unterschiedliche Formen von Sehschwächen korrigieren kann.

Implantation von Kunstlinsen

Künstliche Linsen werden zusätzlich zur körpereigenen Linse ins Auge eingepflanzt, um starke Kurzsichtigkeiten bis ca. minus 30 Dioptrien und Weitsichtigkeiten bis plus acht Dioptrien zu korrigieren. Ebenfalls können mit dieser sehr modernen Methode fast alle Astigmatismen (Hornhautverkrümmungen) behandelt werden. Je nachdem, wo genau sie ins Auge gesetzt werden, unterscheidet man Vorderkammer- und Hinterkammerlinsen. So genannte Multifokallinsen können gleichzeitig als „Add-on-Linse“ zu einer „normalen“ Kurz- oder Weitsichtigkeit auch eine Altersweitsichtigkeit ausgleichen. Die Operation wird ambulant unter örtlicher Betäubung durchgeführt. In manchen Fällen wird das Verfahren mit der LASIK-Methode kombiniert. Die volle Sehleistung erreicht der Patient nach etwa vier Wochen.

 

Refraktiver Linsenaustausch (RLE)

In vielen Fällen kann zur Korrektur der Alterssichtigkeit (und damit die Unabhängigkeit von einer Lesebrille!) die Implantation spezieller Multifokal-Linsen erfolgen, die im Tausch gegen die eigene gealterte und funktionsgeschwächte Linse eingesetzt werden. Die Implantate sind praktisch unsichtbar hinter der Pupille, verursachen weder Schmerzen noch Abstoßungsreaktionen und können ein Leben lang da verbleiben.