Vom Befund zur richtigen Therapie. Dieser Ansatz trifft bei Patienten den Sehnerv.

Unser Diagnostik- und Therapie-Zentrum ist Anlaufstelle für augenärztliche Herausforderungen verschiedenster Art. Durch hoch moderne technische Ausstattung können wir in den meisten Fällen eine genaue Diagnose stellen und zeitnah die entsprechende Therapie einleiten. In Verbindung mit der anspruchsvollen Praxis-Technik gewährleisten regelmäßige Weiterbildung und Teilnahme der Fachärzte an nationalen und internationalen Kongressen unseren Patienten eine moderne medizinische Versorgung.

Unsere diagnostischen Leistungen:

Zur Bestimmung der Sehschärfe wird eine Subjektive Refraktion vorgenommen.
Mit leicht verständlichen und standardisierten Fragen wird ermittelt, welche Fehlsichtigkeitswerte (Dioptrien) bestehen.

Es ist sinnvoll dass sie ihre aktuelle Brille zur Untersuchung mitbringen.
Gut ausgebildete medizinische Fachangestellte erfragen ob es sich um ihre Lesebrille oder Fernbrille, oder auch Gleitsichtbrille handelt.
Spezielle Messgeräte erfassen die Brillenstärke. Es ist auch möglich die Werte direkt aus dem Brillenpass abzulesen.

Die Augendruckvermessung erfolgt mittels der Goldmann-Applanationstonometrie durch den Augenarzt. Dieses Goldstandard-Verfahren ist schmerzlos.
Eine Pupillenerweiterung ist nicht erforderlich, auch die Fahrtüchtigkeit wird nicht beeinträchtigt. Das Ergebnis liegt gleich vor und wird direkt mit dem Patienten besprochen.
Zur Messung ist lediglich die Gabe eines betäubenden Augentropfens erforderlich.

Wir bieten in unserer Praxis die Messung des Augeninnendrucks als Igel-Leistung an. Sie dient, gemeinsam mit der Beurteilung des Sehnerven, der Früherkennung eines Glaukoms.

Unter „Grauem Star“ versteht man eine Eintrübung der Augenlinse. Dies ist üblicher weise eine Erkrankung des höheren Lebensalters, allerdings kann er bei bestimmten chronischen allgemeinen Erkrankungen auch schon früher auftreten, z, B. bei Diabetes mellitus oder Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises. Weiterhin kennen wir den Grauen Star als Komplikation in Folge von Entzündungen oder Verletzungen am Auge, und nicht zuletzt kann er auch angeboren sein und schon im Babyalter auftreten.

Unter „Grünem Star“ versteht man eine Ansammlung von Syndromen und krankhaften Veränderungen am Auge, die unbehandelt zur Schädigung des Sehnerven und damit auch zur Erblindung führen können

zur Vermessung des Risikos einer Makuladegeneration

Ein Keratokonus ist eine krankhafte Vorwölbung der Hornhautmitte.
Die Erkrankung kann zu einer Sehverschlechterung, einer massiven Entstehung einer Hornhautverkrümmung, Hornhauttrübungen und Hornhautrissen führen.

Nicht selten wird im Spätstadium eine Hornhauttransplantation erforderlich.
Mit der Hornhauttopographie wird ein Frühstadium sicher erkannt. Die Hornhauttopographie ist keine Kassenleistung.

Über den normalen Sehtest hinaus, kann bei Führerschein Verlängerungen ( zum Beispiel LKW) oder auch Fahrgastbeförderung die Erstellung eines augenärztlichen Gutachtens erforderlich werden.
Die Anforderungen an das Sehvermögen sind teils unterschiedlich. Dazu gehören zum Beispiel eine Gesichtsfelduntersuchung, das Farbensehen, die Prüfung des räumlichen Sehens, die Dämmerungssehschärfe und auch die Prüfung auf Augenstellungsfehler. Alle geforderten Untersuchungen werden bei uns durchgeführt.

Die Gesichtsfeldmessung (Perimetrie) dient der Feststellung von Gesichtsfeldausfällen. Diese können nach einem Schlaganfall, aber auch beim Grünen Star (Glaukom), Sehnervenentzündungen, Netzhautablösungen oder Gefäßverschlüssen der Netzhaut vorkommen.

Bei der Untersuchung schaut der Patient in einen halbkugelförmigen Raum und fixiert dabei immer die Mitte der Halbkugel. Nun werden in stetiger Folge Lichtpunkte in die Kugel projiziert. Wenn diese erkannt werden, dann drückt der Patient auf einen Taster den er in der Hand hält. So ermittelt der Computer das Ergebnis.

Zur Prüfung ob Patienten für eine Lasik-Operation geeignet sind, und auch für die präzisere Diagnostik beim Grünen Star (Glaukom) muss die Dicke der Hornhaut gemessen werden. Das erfolgt sowohl mit einem optischen Messverfahren (Orbscan) als auch mittels eines hochauflösenden Ultraschallkopfes.

Ebenfalls zur Bestimmung der Kunstlinsen bei Operationen des Auges ist es erforderlich die Krümmungsradien der Hornhaut zu wissen.
Das gilt ebenso für Lasik-Operationen oder die Anpassung von Kontaktlinsen. Konzentrische Kreise werden dabei auf die Hornhaut projeziert.
Die Spiegelbilder der Kreise werden vom Messgerät erfasst und aus diesem Bild die Krümmungen der Hornhaut computergestützt berechnet.

Je stärker die Hornhaut gewölbt ist, umso kleiner ist das Spiegelbild.
Die Untersuchung ist schmerzlos. Wichtig ist das der Patient sein Auge weit öffnet, damit alle Bereiche der Hornhaut gemessen werden können.

Noch präziser als bei der Ultraschalluntersuchung kann zur Vorbereitung auf eine Operation des Grauen Stars die Augenlänge mittels Laservermessung bestimmt werden. Ein wesentlicher Vorteil ist dass das Auge nicht berührt wird.
Das Ergebnis ist genauer und hilft die Kunstlinsenstärke noch präziser festzulegen.

Ähnlich wie eine Untersuchung der Bauchorgane mit Ultraschall, kann auch das Auge mit Ultraschall untersucht werden.
Zum Beispiel kann das bei sehr weit fortgeschrittenem Grauen Star (Katarakt) hilfreich sein um festzustellen ob Netzhauterkrankungen vorliegen.

Bei OCURA® verdienen unsere Patienten immer die beste Behandlung.

Die Auswahl der geeigneten Therapie erfolgt unter anderem in Abhängigkeit vom Schweregrad des Befundes und von den Vorerkrankungen des Patienten. Die Entscheidung für die angemessene Behandlung ist letztlich auch das Ergebnis einer gemeinsamen Absprache zwischen Facharzt und Patient.

Unsere konservativen Therapieformen:

Die altersbedingte Makuladegeneration ist die häufigste Erblindungsursache in der westlichen Welt. Dabei ist die Netzhautmitte, die Stelle des schärfsten Sehens direkt neben dem Sehnerven, betroffen, hierin sterben einzelne Zellen ab und führen zu einem Verlust der zentralen Sehschärfe, das Umfeld bleibt meistens erhalten, insbesondere die Lesefähigkeit ist betroffen.

Die Akupunktur ist eine Methode der TCM, die aus der chinesischen Anschauung des Gleichgewichtes von Yin und Yang, also dem Ausgleich der Gegenpole abzielt. Ziel der Behandlung ist es, den Menschen in einen Zustand von Harmonie und Gesundheit zu bringen. Die Akupunktur ist eine Möglichkeit die Energie im Körper ausgleichend zu stimulieren und bei vielen Beschwerden hilfreich einzuwirken. Es treten weniger die Krankheitssymptome in den Vordergrund, sondern energetische Mangelzustände, die ins Gleichgewicht gebracht werden sollen. In der Augenheilkunde ist die Akupunktur speziell bei der Behandlung von entzündlichen Augenerkrankungen, Glaukom und Makulaerkrankungen hilfreich. Bei der Makuladegeneration erreicht man oft gute Ergebnisse dahingehend, daß es zu einem Stillstand oder aber auch zu Sehverbesserungen kommt. Die Akupunkturnadeln werden nicht direkt in das Auge gesetzt. Akupunktur kann eingesetzt werden bei:
-Allergien
-Fehlsichtigkeit
-Glaukom
-trockenes Auge
-Makulaerkrankungen
-Entzündungen am und im Auge